Natur erleben und verstehen

Im Umweltinformationszentrum steht die Natur im Mittelpunkt.
Die abwechslungsreichen Ausstellungen nehmen Sie mit auf einen Streifzug durch Vergangenheit,
Gegenwart und Zukunft. Dabei spielt die Beziehung zwischen Mensch und Natur eine bedeutende Rolle.

Exponat "Chaos und Ordnung"
Exponat "Chaos und Ordnung"

Die vielfältige Landschaft der Insel Rügen interaktiv entdecken

In der Erlebnisausstellung lernen Besucher an themenorientierten Bausteinen die Besonderheiten der Landschaftskulisse der Insel Rügen
sowie der DBU Naturerbefläche Prora kennen.

An 17 verschiedenen Stationen können große und kleine Forscher Natur erleben und hinterfragen.
Die Ausstellung vermittelt mit speziellen Text- und Hörbeispielen spannendes Wissen und ist daher auch für Kinder geeignet.
Besucher können virtuell ihre eigene Wildnis bauen und heimische Tierarten in ihren Wohnstuben besuchen.
Wer einmal selbst aktiv werden möchte, kann sich an den spielerischen Exponaten, z.B. beim Funkenschlagen in einem Feuersteinraum, ausprobieren. 


Weitere Themen der Ausstellung:

•  Netzwerk Nationales Naturerbe
• DBU Naturerbe
• geologische Entstehung der Insel Rügen
• militärische Vornutzung der Naturerbefläche Prora

Die Ausstellung ist barrierearm. 

Kreideküste©Christoph Rosenow
Kreideküste©Christoph Rosenow

Landschaftsmalerei und Naturschutz auf Rügen, Hiddensee und Vilm

Am Beispiel der Künstlerinseln Rügen, Hiddensee und Vilm werden Malerorte vorgestellt, die in den letzten 200 Jahren bevorzugt von Künstlern und Malschulen aufgesucht worden sind. Zudem werden die Perlen des Naturschutzes auf den Inseln präsentiert.

Im Vergleich stellen sich verblüffende Überschneidungen zwischen den Sujets der Landschaftsmaler und den Bemühungen um Schutzgebiete heraus. In den Gemeinsamkeiten wird eine Wertschätzung für bestimmte Landschaften deutlich. Die Ausstellung zeichnet auf neun durchleuchteten Quadern die spannende und wechselvolle Geschichte des Naturschutzes und der Landschaftsmalerei auf den Inseln Rügen, Hiddensee und Vilm nach.

Die Ausstellung kann bis zum 31. Oktober 2020 innerhalb der Öffnungszeiten kostenfrei besucht werden.

Kieselsteincollagen von Steffi Michalski
Kieselsteincollagen von Steffi Michalski



„Rügenliebe - Strand & Mee(h)r “
Kieselsteincollagen von Steffi Michalski

Steffi Michalski, geboren 1966 in Leipzig, lebt seit ihrem 4. Lebensjahr auf der Insel Rügen. Der Natur- und Landschaftsliebhaberin bietet die Insel Rügen mit ihren langen Stränden und idyllischen Ufern an Ostsee und Bodden viel Abwechslung. Neben Entschleunigung, Erholung und Ruhe findet sie ebenfalls ihr Arbeitsmaterial. Als Liebhaberin von Treibholz, Steinen und anderen Fundstücken kann sie sich ihrer Sammelleidenschaft schier unendlich hingeben.

Die Hobbykünstlerin ist immer wieder von Neuem über ihre Fundstücke und deren Farb- sowie Formenvielfalt hingerissen. Aus einer anfänglichen Begeisterung entstand die Idee Steine und Treibholz in Form von Collagen zusammenzubringen, um etwas Schönes zu gestalten. Weniger geht es dabei um den perfekten Stein mit Sammelcharakter, sondern eher um die Möglichkeit ihm in Verbindung mit anderen Steinen und Naturmaterialien Leben einzuhauchen. Die Art dieses Kunsthandwerks nennt sich pebble art, zu Deutsch Kieselsteinkunst. Mit viel Ausdauer, Geschick und Kreativität werden Steine zu einem Bild zusammengefügt und erzählen eine Geschichte. Aufmerksame Betrachter finden in einigen Bildern auch kleine verborgene Besonderheiten, wie Lochsteine oder Versteinerungen.

Lassen Sie sich überraschen, welche Bewegung und Ausdruckskraft ein einfacher Stein in ein Bild bringen kann. Tauchen Sie ein, in die Geschichten, die Ihnen erzählt werden. Vielleicht finden Sie aber auch Ihre ganz eigene Beziehung zu den Bildern, erinnern sich an schöne Momente auf der Insel Rügen oder machen selbst mal wieder einen ausgedehnten Spaziergang an Rügens Küste.
Möglicherweise entdecken Sie hier ebenfalls Ihre Sammelleidenschaft.

Die Werke von Steffi Michalski sind bis 31. Juli 2020 in unserer KunstGalerie kostenfrei zu besichtigen. 

Quelle: Steffi Michalski

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